Welche Ladekarte sollten Sie für Ihr Elektroauto wählen?
Entdecken Sie die wichtigsten Ladekarten, Auswahlkriterien und einen Vergleich der Angebote, um das für Ihren Bedarf am besten geeignete Angebot zu finden.
So funktioniert eine Aufladekarte für Elektrofahrzeuge
Karte und App: Was sind die Unterschiede und wie funktionieren sie?
Ladekarte und Lade-App dienen unterschiedlichen Zwecken und basieren auf unterschiedlichen Technologien. Die Karte ist ein physisches Medium, das in der Regel mit einem Chip oder einer anderen Technologie ausgestattet ist, die eine schnelle Identifizierung des Nutzers beim Start des Ladevorgangs an einer Ladestation ermöglicht, insbesondere auf Autobahnen oder in Parkhäusern. Die mobile App hingegen bündelt diese Funktionen in einem Smartphone: Sie bietet eine Echtzeit-Anzeige der verfügbaren Ladestationen, Routenplanung, Verbrauchsüberwachung und in einigen Fällen eine integrierte Zahlungsfunktion. Konkret erfolgt die Aktivierung einer Ladesitzung entweder durch einfaches Vorhalten der Karte am Lesegerät der Ladestation oder über die App, indem die passende Ladestation und der passende Stecker ausgewählt werden. Die Wahl zwischen diesen Lösungen hängt von den Mobilitätsgewohnheiten ab: Eine Karte ist besonders praktisch für den häufigen und schnellen Einsatz unterwegs, während eine App einen umfassenderen Überblick über die eigenen Fahrten, Ausgaben und die im Netz verfügbaren Dienste bietet.
Öffentliche Ladestationen, Netzwerke, Roaming: Wie funktioniert der Zugang zum Laden?
Der Zugang zum Laden basiert auf einem Ökosystem öffentlicher Ladestationen, die auf mehrere Netzwerke verteilt sind (Autobahnen, Einkaufszentren, Parkhäuser, Städte, Energieverbände usw.), von denen jedes seine eigenen Nutzungs- und Tarifbedingungen anwendet. Ohne Roaming-Lösung muss der Fahrer mehrere Konten und Zahlungsmittel verwalten, was die Planung seiner Langstreckenfahrten erschwert. Warum? Bei fast 70 % der Ladestationen ist die Zahlung per Kreditkarte nicht möglich. Im Gegensatz dazu ermöglicht eine netzwerkübergreifende Ladekarte wie die von Fulli über Roaming-Vereinbarungen den Zugang zu mehr als 525.000 Ladestationen in Frankreich und Europa mit einem einzigen Medium und zentraler Abrechnung. Diese Bündelung vereinfacht den Preisvergleich zwischen den Netzwerken, vermeidet Aufschläge bei Einzelzahlungen an bestimmten Ladestationen und erleichtert die Budgetkontrolle. Eine auf einen einzigen Betreiber beschränkte Karte eignet sich hingegen eher für den lokalen Gebrauch in einem bevorzugten Netzwerk, ist aber weniger flexibel für abwechslungsreiche Fahrten oder Reisen.
Zahlungsarten: Einzelabrechnung, Abonnement, Tarife pro kWh oder pro Minute
Die Zahlungsarten für das Aufladen eines Elektrofahrzeugs wirken sich direkt auf das Budget und den Nutzungskomfort im Alltag aus. Die Zahlung pro Ladevorgang eignet sich eher für den gelegentlichen Gebrauch: Jeder Ladevorgang wird separat abgerechnet, ohne Vertragsbindung, jedoch oft zu einem höheren Tarif und mit möglichen Anschlussgebühren. Im Gegensatz dazu richtet sich das Abonnement an Fahrer, die regelmäßig aufladen und im Gegenzug für eine monatliche Pauschale Zugang zu Vorzugstarifen bei zahlreichen Partnernetzwerken erhalten. Einige Angebote basieren auf einem Preis pro kWh, ähnlich wie bei einer Stromrechnung für den Haushalt: Der Nutzer zahlt nur für die tatsächlich verbrauchte Energie, was den Kostenvergleich zwischen verschiedenen Anbietern erleichtert und die Ladestopps optimiert. Andere Modelle wenden einen Minutentarif an, der besonders beim Schnellladen verbreitet ist: Diese Art der Abrechnung regt dazu an, die Ladestation freizugeben, sobald der Batteriestand ausreichend ist, kann aber teurer werden, wenn die gelieferte Leistung geringer ist als angegeben oder wenn das Fahrzeug langsam lädt.
Die eigenen Bedürfnisse definieren, um die am besten geeignete Karte auszuwählen
Nutzungsprofil: Stadtverkehr, Vielfahrer, gelegentliche Fahrten oder Urlaub
Das Nutzungsprofil ist ein zentrales Kriterium bei der Wahl zwischen den verschiedenen Ladekarten. Ein Stadtfahrer, der überwiegend zu Hause oder am Arbeitsplatz lädt und nur gelegentlich öffentliche Ladestationen nutzt, wird eine einfache Karte ohne Vertragsbindung bevorzugen, die eine gute Abdeckung in der Stadt bietet und über eine App verfügt, mit der sich verfügbare Ladestationen schnell finden lassen. Umgekehrt ist es für Vielfahrer, die viele Kilometer auf der Autobahn zurücklegen, sinnvoll, eine Ladekarte mit der Fulli-Mautkarte zu kombinieren: Roaming über mehrere Netze, zentrale Abrechnung und Zugang zu Schnellladestationen an Autobahnraststätten sparen Zeit und ermöglichen eine bessere Kontrolle über das Gesamtbudget für Fahrten. Bei gelegentlichen Fahrten oder im Urlaub steht Flexibilität im Vordergrund: Eine netzwerkübergreifende Karte für Frankreich und Europa bietet die Möglichkeit, Ladestopps im Voraus zu planen, Warteschlangen an Mautstellen zu vermeiden und entspannter zu reisen.
Fahrzeugtyp, Ladeleistung und Ladegewohnheiten
Der Fahrzeugtyp, die von der Batterie akzeptierte Ladeleistung und die Ladegewohnheiten haben großen Einfluss auf die Wahl einer Ladekarte. Ein neueres, rein elektrisches Fahrzeug unterstützt oft das Schnellladen mit Gleichstrom, was ideal auf der Autobahn ist, um schnell wieder Reichweite zu gewinnen, während ein Plug-in-Hybrid oder ein älteres Stadtauto auf geringere Leistungen beschränkt ist, die besser für das Laden zu Hause oder am Arbeitsplatz geeignet sind. So nutzen Fahrer, die ihr Fahrzeug regelmäßig zu Hause oder am Arbeitsplatz aufladen können, öffentliche Ladestationen vor allem als Ergänzung, um Wochenenden und Urlaube abzusichern: Eine netzwerkübergreifende Karte ermöglicht es ihnen dann, die Kosten einfach zu vergleichen und nur für gelegentliche Ladevorgänge zu bezahlen. Umgekehrt suchen diejenigen, die stark auf öffentliche Ladestationen angewiesen sind, insbesondere auf der Autobahn, nach einer Lösung, die den Zugang zu Hochleistungsladung und Roaming kombiniert.
Liste der wichtigsten Auswahlkriterien: Tarife, abgedeckte Netze, enthaltene Leistungen
Um die richtige Wahl zwischen den verschiedenen Aufladekarten zu treffen, müssen mehrere wesentliche Kriterien berücksichtigt werden, damit das Angebot auf die eigenen Fahrten und das eigene Budget abgestimmt ist.
- Tarife: Es ist wichtig, nicht nur die Preise für das Aufladen (pro kWh, pro Minute oder pro Ladesitzung) zu vergleichen, sondern auch eventuelle Fixkosten (Grundgebühr, Aktivierungsgebühr, Versandkosten für das Ladegerät). Ein Angebot mag hinsichtlich des Ladepreises attraktiv erscheinen, verliert jedoch an Attraktivität, wenn die wiederkehrenden Kosten hoch sind oder sich die Bedingungen je nach genutztem Netz ändern. Mit dem Fulli Elec-Angebot sparen Sie dank des Verzichts auf variable Provisionen bereits ab der ersten Ladung.
- Abgedeckte Netze: Die Relevanz einer Karte hängt von der Reichweite ihres Netzes ab, sowohl in Frankreich als auch in Europa. Eine weitgehend interoperable Lösung ermöglicht den Zugang zu mehr Schnellladestationen an Autobahnen, Ladepunkten in der Stadt oder in ländlichen Gebieten, ohne dass mehrere Konten geführt werden müssen. Für lange Strecken wird die Präsenz an Hauptverkehrsachsen und Raststätten zu einem entscheidenden Faktor.
- Inklusive Leistungen: Neben dem Zugang zum Laden machen bestimmte Dienste den Unterschied aus: Echtzeit-Anzeige der verfügbaren Ladestationen, Kostenvoranschlag vor der Ladesitzung, Verbrauchsübersicht, Benachrichtigungen bei Ladeende oder die Kombination mit der elektronischen Mauterhebung zur Zusammenfassung der Mobilitätsausgaben. Je besser die Dienste integriert sind, desto einfacher wird die Verwaltung der täglichen Fahrten und der Fernreisen.
Die verschiedenen Arten von Karten und Aufladeabonnements vergleichen
Sowohl in Frankreich als auch in Europa bieten verschiedene Anbieter Prepaid-Karten mit unterschiedlichen Abdeckungsbereichen, Serviceleistungen und Tarifen an. Die folgende Tabelle veranschaulicht die wichtigsten Unterschiede zwischen einer netzunabhängigen Karte wie Fulli und anderen auf dem Markt erhältlichen Karten.
Vergleichskriterien | Fulli-Aufladekarte | Karte für einen einzigen Anbieter | Andere netzübergreifende Karten |
|---|---|---|---|
Netzabdeckung in Frankreich | Zugang zu über 165.000 Ladestationen in ganz Frankreich | Das Netz beschränkt sich auf das eigene Netz des Betreibers | Umfassende Netzabdeckung, die jedoch je nach Partnerschaft variiert |
Verbreitung in Europa | Zugang zu mehr als 525.000 Ladestationen in Frankreich und Europa | Außerhalb des Herkunftslandes teilweise nur geringe oder gar keine Verfügbarkeit | Je nach Region mehr oder weniger flächendeckendes Roaming in Europa |
Nutzungsart | Entwickelt für die Kombination von Alltagsfahrten, Urlaubsreisen und Geschäftsreisen | Geeignet für den lokalen und wiederkehrenden Einsatz im selben Netzwerk | Gemischt genutzt, je nach Netzbreite und Tarifbedingungen |
Tarifstruktur | Kostenlose Ladekarte, Bezahlung der tatsächlich verbrauchten kWh ohne Provisionen und feste monatliche Verwaltungsgebühren, unabhängig von der Anzahl der Ladevorgänge. | Oft günstige Tarife im eigenen Netz, aber anderswo wenig flexibel | Ein mitunter komplexes System mit erheblichen Unterschieden zwischen den einzelnen Ländern und Anbietern |
Abwicklung und Rechnungsstellung | Zentrale Abrechnung, konsolidierte Übersicht über die Aufladungen | Einfache Abrechnung, jedoch auf ein einziges Netzwerk beschränkt | Allgemeiner Überblick, jedoch mit Unterschieden in Darstellung und Genauigkeit |
Zusätzliche Dienstleistungen | Mögliche Integration mit Mobilitätsdiensten wie der elektronischen Mauterhebung | Dienstleistungen rund um das Aufladen | Variable Funktionen (Planung, Benachrichtigungen, Bereichsfilter) |
Zusammenfassend
Die Fulli-Ladekarte zeichnet sich durch ihren netzwerkübergreifenden Ansatz aus, der darauf ausgelegt ist, sowohl die täglichen Fahrten als auch Langstrecken zu vereinfachen, während eine Karte eines einzelnen Anbieters vor allem für den lokalen Gebrauch geeignet ist. Durch die Zentralisierung des Zugangs zu zahlreichen Ladestationen in Frankreich und Europa verhindert sie die Anhäufung zahlreicher Konten und erleichtert den Vergleich der Ladekosten. Im Vergleich zu anderen Lösungen auf dem Markt liegt der Hauptvorteil somit in der Ausgewogenheit zwischen Netzabdeckung, transparenter Preisgestaltung und integrierten Dienstleistungen.
FULLI ELEC
- Abonnement amorti dès 25€, soit en moyenne 2 recharges par mois.
- Accès 525 000 bornes de recharge en Europe