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Sommerurlaubsumfrage 2026: Über 50 % der Franzosen geben an, dass die Kraftstoffkrise ihre Urlaubsplanung beeinflusst hat 

Jeden Sommer machen sich Millionen von Urlaubern auf den Weg auf die Autobahnen, auf der Suche nach Erholung und unvergesslichen Erinnerungen. Im Vorfeld der Sommerferien führte Fulli zwischen dem 1. und 14. Juni 2026 eine Umfrage unter seinen Kunden durch, um deren Urlaubsgewohnheiten besser zu verstehen. Ziel war es, mehr über Reiseprofile, Verhaltensweisen und Zielentscheidungen zu erfahren, um sie bei ihrer Mobilität besser zu unterstützen. 

Profil der Urlauber

Bei den Befragten handelt es sich überwiegend um Männer (71 %), wobei die Altersgruppe der über 45-Jährigen mit 80 % der Stichprobe stark vertreten ist. Das Auto bleibt für 92 % der Befragten das bevorzugte Verkehrsmittel. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor machen einen großen Anteil (77 %) aus, obwohl der Anteil der Elektrofahrzeuge im Vergleich zu 2025 um 2 Prozentpunkte gestiegen ist. Die Befragten werden überwiegend lange Strecken zurücklegen, da 68 % von ihnen mehr als 600 km fahren werden, um ihren Urlaubsort zu erreichen. 

Reisezeiten: Im Juli ist ein Anstieg der Abreisen zu verzeichnen 

Die Umfrage bestätigt, dass der Sommer die Hauptreisezeit ist: 41 % der Reisen finden im Juli und 31 % im August statt, was bedeutet, dass fast drei Viertel der Befragten planen, zwischen Juli und August zu verreisen. Im Vergleich zu 2025 ist ein deutlicher Rückgang um 5 Prozentpunkte bei den Urlaubern zu verzeichnen, die die Monate September und Oktober für ihren Urlaub bevorzugen.

Dieser Trend lässt sich in allen Altersgruppen beobachten:

  • Junge Erwachsene im Alter von 18 bis 34 Jahren bleiben den Sommermonaten treu: Fast 80 % der Abreisen entfallen auf Juli und August.
  • Bei den 35- bis 54-Jährigen bevorzugt die Hälfte den Monat Juli. Diese Altersgruppe ist im Vergleich zu 2025 am stärksten von der Verlagerung der Urlaubsreisen von September/Oktober auf Juli betroffen.
  • Bei den über 55-Jährigen wird der Juli deutlich bevorzugt, auch wenn diese Bevölkerungsgruppe mit 28 % der Abreisen bei den über 65-Jährigen am häufigsten in der Nebensaison im September und Oktober verreist.

Die Franzosen nutzen diese Sommerferien zudem für längere Urlaube: 69 % der Aufenthalte dauern zwei Wochen oder länger.

Urlaubsziele

Unter den beliebtesten Reisezielen liegt der Südosten Frankreichs mit 35 % an der Spitze – ein Anstieg um 4 Prozentpunkte gegenüber 2025 –, gefolgt von Europa mit 26 %. Dies verdeutlicht die Vielfalt der Vorlieben der Urlauber, die zwischen Meer, Bergen und kulturellen Entdeckungen schwanken. Auffällig ist auch ein Rückgang des Interesses am Südwesten Frankreichs, der im Vergleich zum Vorjahr 7 Prozentpunkte einbüßt.  

Die Regionen im Nordosten und Nordwesten werden in den Monaten Juli und August weiterhin weniger frequentiert, doch ihre Attraktivität steigt im September/Oktober, vor allem bei den über 65-Jährigen. Junge Erwachsene im Alter von 18 bis 34 Jahren bevorzugen hingegen das Ausland: Fast 50 % ihrer Reisen führen nach Europa oder in Länder außerhalb Europas.

Die Reiseplanung

Die Umfrage ergab, dass die meisten Urlauber mit der Familie (45 %) oder zu zweit (40 %) verreisen. Diese Art des Urlaubs im engsten Kreis spiegelt den Wunsch nach Komfort, einfacher Organisation, aber auch nach geselligen Momenten während des Aufenthalts wider. Bei den 18- bis 24-Jährigen ist das Bild ausgewogener: 34 % fahren mit der Familie, 27 % als Paar und 27 % mit Freunden in den Urlaub.  

Außerdem ist bei den Jüngeren ein höherer Anteil an Gruppenurlauben mit mehr als drei Personen zu beobachten, während die Älteren zu mehr als zwei Dritteln den Urlaub zu zweit bevorzugen.  

Die Umfrage zeigte zudem ein größeres Interesse an drei Arten von Unterkünften. Ferienwohnungen (wie Airbnb, Booking usw.) liegen mit 25 % an der Spitze, gefolgt von Camping mit 19 % und der Unterbringung bei Verwandten oder Bekannten bei 18 % der Befragten.  

Schließlich ist die zurückgelegte Entfernung zum Urlaubsort bemerkenswert, da 68 % der Franzosen mehr als 600 km zurücklegen. Diese Zahl ist im Vergleich zu 2025 um 7 Prozentpunkte gestiegen. Zudem fahren Franzosen, die sich für einen Ort entschieden haben, der mehr als 300 km von ihrem Wohnort entfernt ist, eher im Juli in den Urlaub. Kürzere Anreisen werden hingegen von den August-Urlaubern bevorzugt. 

Die beliebtesten Verkehrsmittel der Franzosen

Der Sommer 2026 ist geprägt von einer deutlichen Dominanz des Autos als Hauptverkehrsmittel der Franzosen mit 92 % der Nennungen. Obwohl Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor aus Gründen der Erschwinglichkeit und Vielseitigkeit mit 77 % der Nennungen nach wie vor am beliebtesten sind, nimmt die Nutzung von Elektrofahrzeugen zu – ein Anstieg um 2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr – und macht 7 % der Autofahrten aus. Dieser Trend zur Elektromobilität ist vor allem bei den 25- bis 34-Jährigen und den 45- bis 54-Jährigen zu beobachten.

Elektrofahrzeuge gewinnen auch bei Strecken über 300 km an Bedeutung, was auf eine zunehmende Verfügbarkeit hindeutet, insbesondere dank des Ausbaus des Ladestationsnetzes in Frankreich. 

Die Auswirkungen der steigenden Kraftstoffpreise auf die Ferien der Franzosen

Von den 77 % der Befragten, die mit einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor unterwegs sind, geben 58,2 % an, dass sich der Anstieg der Kraftstoffpreise auf die Planung ihres Urlaubs ausgewirkt hat. Die Umfrage zeigt, dass alle Altersgruppen davon betroffen sind, wobei der Effekt bei den Jüngeren jedoch stärker ausgeprägt ist: Mehr als zwei Drittel der 18- bis 44-Jährigen geben an, ihren Urlaub aus diesem Grund geändert zu haben.  

Dieser Anstieg der Kraftstoffpreise hat sich auf die von den Franzosen während ihres Urlaubs gewählten Aktivitäten (37 %) sowie auf ihre Reiseziele (25 %) ausgewirkt, und 7 % geben an, aufgrund dieser Preiserhöhung nicht in den Urlaub zu fahren. 

Die anderen Abreisezeiträume

Auch wenn der Sommer nach wie vor die beliebteste Reisezeit ist, verreisen 24 % der Befragten außerhalb der Schulferien und 15 % an den Mai-Feiertagen. Die über 65-Jährigen verreisen mit 36 % am häufigsten außerhalb der Schulferien, ebenso wie die 55- bis 64-Jährigen mit 26 %.  

Im Vergleich zu 2025 verzichten mehr Franzosen darauf, zu anderen Zeiten im Jahr in den Urlaub zu fahren, wobei insgesamt ein Anstieg um 9 Prozentpunkte zu verzeichnen ist. Dieses Phänomen lässt sich in allen Altersgruppen beobachten, vor allem jedoch bei den 18- bis 34-Jährigen, bei denen die Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr zwischen 14 und 16 Prozentpunkten liegen. 

Die wichtigsten Zahlen zu den Sommerferien 2026 der Franzosen

  • 58,2 % der Befragten geben an, dass sich der Anstieg der Kraftstoffpreise auf die Planung ihres Urlaubs ausgewirkt hat.
  • 7 % der Befragten fahren diesen Sommer aufgrund der gestiegenen Kraftstoffpreise nicht in den Urlaub.
  • + 9 Prozentpunkte mehr Franzosen als im Jahr 2025 fahren nicht zu anderen Zeiten als in den Ferien in den Urlaub.
  • 41 % der Abreisen finden im Juli statt (+8 Punkte gegenüber 2025)
  • Die Abreisen im September/Oktober gehen im Vergleich zu 2025 um 5 Punkte zurück
  • 35 % der Urlaube werden im Südosten Frankreichs und 26 % in Europa verbracht
  • 92 % der Franzosen werden mit dem Auto zu ihrem Urlaubsort fahren
  • +4 Prozentpunkte bei der Nutzung von Elektrofahrzeugen auf Langstrecken im Vergleich zu 2025
  • 18 % der Franzosen werden ihren Sommerurlaub bei Verwandten oder Freunden verbringen
  • 15 % der 25- bis 34-Jährigen fahren diesen Sommer nicht in den Urlaub